Ernährung & Darm-Gesundheit

Ernährung & Darm-Gesundheit

Ernährung und Darm-Gesundheit

 

Der Darm eines Erwachsenen ist etwa 8m lang.

Er muss einiges leisten wie 30 Tonnen Nahrung und 50.000 Liter Flüssigkeit verarbeiten im laufe seines Lebens.

Die tägliche Zufuhr der für die Darmtätigkeit wichtigen Ballaststoffe liegt laut Ernährungsbericht 2004 nur bei durchschnittlich 23g. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DEG) müsste die Ballaststoff aufnahme in Deutschland deshalb deutlich verbessert werden.

68 Prozent der Männer und 75 Prozent der Frauen erreichen die empfohlene Menge von 30g am Tag nicht.

Ballaststoffe können im Dünndarm nicht durch KörpereigeneVerdauungsenzyme abgebaut werden und gelangen deshalb unverdaut im Dickdarm.

Man Unterscheidet sie nach ihrem physikalischen und chemischen Eigenschaften in wasserlösliche und wasserunlösliche Ballaststoffe.

Zu den wasserlöslichen Ballaststoffen zählen Pektine, Guar, Agar-Agar und Carageene. Sie sind hauptsächlich enthalten in Obst, Gemüse, Hafer und Algen. Diese Quellstoffe dienen den Bakterien im Dickdarm als Nahrung und werden von diesen zersetzt.
Wasserunlösliche Ballaststoffe , dazu dienen Zellulose, Hemizellulose und Lignin, diese sind in Getreide und Vollkornprodukten enthalten.
Sie werden in verschiedenen Maße im darm von der Darmflora abgebaut und mit dem Stuhlgang ausgeschieden.

Sie haben ein hohes Wasserbindungs vermögen, quellen stark auf und vergrößern damit den Darm inhalt. Dabei wird ein Reiz auf die Dickdarmwand ausgeübt und somit die Darmtätigkeit angeregt.

Nicht alle Ballaststoffe wirken gleich auf die Darmtätigkeit, deshalb empfiehlt es sich Vollgetreide sowie Obst und Gemüse in die tägliche Ernährung einzubauen.

Eine hohe Ballaststoff aufnahme wirkt sich nicht nur positiv auf den Darm aus. Sie wirkt auch präventiv durch ein verringertes Risiko für Hypercholesterolämie, Übergewicht,Diabetis mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Dickdarmkrebs.