Olivenöl

Olivenöl

Olivenöl besteht wie alle Pflanzenöle aus gebundenen Fettsäuren namens Glycerin.

Die unterschiedlichen Farbtöne von grün bis goldgelb sind kein Qualitätsmerkmal, denn diese variieren je nach Ernte der Oliven.

Wichtig ist auf die Bezeichnung "kaltgepresst" zu achten. Denn anders als bei den meisten anderen Pflanzenölen die durch Raffinierung hergestellt werden, ist das kaltgepresste ein reines Naturprodukt.
Kaltgepresstes Olivenöl setzt sich aus 77% einfach ungesättigten Fettsäuren, 9% mehrfach ungesättigten Fettsäuren und 14% gesättigten Fettsäuren zusammen.

Es gibt 8 Kategorien in die Olivenöl unterteilt wird. Wobei die Kategorie 8 die niedrigste und Kategorie 1 die höchste Qualitätsstufe darstellt. Das qualitativ höchste Olivenöl bezeichnet man als Natives Olivenöl Extra.
Das bedeutet beim Nativen Olivenöl Extra: die Oliven werden kaltgepresst, auf übermäßige Wärme wird verzichtet. Deshalb ist dieses Herstellungsverfahren ist besonders schonend.

Die Supermärkte bei uns in Deutschland beschränken ihren Verkauf auf folgende Kategorien :

  • Natives Olivenöl Extra ( Kategorie 1 )
  • Natives Olivenöl         ( Kategorie 2 oder 3 )
  • Olivenöl                    ( Kategorie 4 )

Jetzt kommen wir zum gesundheitlichen Aspekt.

Warum es sich Lohnt für gute Qualität auch mal ein paar Euro mehr zu zahlen.
Im September 2005 ergab ein Testergebnis von Stiftung Warentest, dass ein Drittel aller Öle der ersten Güteklasse mangelhaft sind. Es wurden sogar zum Teil Weichmacher wie DEHP nachgewiesen.

Aus dem Zeitungsverlag Merum, der 560 Olivenöle getestet hatte, waren 50 akzeptabel und nur 20 galten als sehr gut.

Es lohnt sich gerade deshalb beim Öl nicht das günstigste Olivenöl aus dem Discounter zu kaufen , sondern auf geprüfte Qualität zu achten. Denn ein so vielseitiges Lebensmittel wie das Olivenöl ist eine gute Investition für unsere Gesundheit und Körper.